Ein ungutes Gefühl vor einem Zahnarztbesuch ist nichts Ungewöhnliches. Bei manchen Menschen geht die Angst jedoch deutlich weiter und kann dazu führen, notwendige Behandlungen lange aufzuschieben.
Wir nehmen diese Angst ernst und besprechen mit Ihnen in Ruhe, welches Vorgehen für Ihre Situation sinnvoll ist.
Viele Menschen empfinden vor einer Behandlung ein mulmiges Gefühl oder sind nervös. Bei einer ausgeprägten Zahnarztangst oder Dentalphobie kann die Belastung jedoch so groß werden, dass selbst die Terminvereinbarung oder der Besuch einer Praxis sehr schwerfällt.
Häufig steht dabei nicht allein die Sorge vor Schmerzen im Vordergrund. Auch das Gefühl, die Kontrolle abzugeben oder einer unbekannten Situation ausgeliefert zu sein, kann eine wichtige Rolle spielen.
Bei manchen Patientinnen und Patienten liegen belastende oder traumatische Erfahrungen mit Zahnbehandlungen weit zurück.
Wer sich früher nicht ernst genommen, nicht ausreichend aufgeklärt oder machtlos gefühlt hat, kann dieses Gefühl auch Jahre später noch mit einer zahnärztlichen Behandlung verbinden.
Deshalb ist es uns wichtig, Ihre Sorgen ernst zu nehmen, Behandlungsschritte verständlich zu erklären und gemeinsam ein Vorgehen zu finden, mit dem Sie sich sicherer fühlen.
Eine ausgeprägte Angst muss nicht in einem einzigen Schritt überwunden werden. Oft ist es hilfreicher, ein großes Ziel in kleinere, überschaubare Schritte zu unterteilen.
Von der ersten Kontaktaufnahme über die Beratung bis zur eigentlichen Behandlung gehen wir deshalb gemeinsam Schritt für Schritt vor.
Sie entscheiden mit, welches Tempo für Sie passend ist.
Je nach persönlicher Situation und Umfang des Eingriffs können zusätzlich Möglichkeiten zur Sedierung besprochen werden.
In unserer Praxis kommen zwei bewährte Verfahren zum Einsatz: eine Sedierung mit Lachgas sowie eine intravenöse Sedierung mit Midazolam.
Eine Vollnarkose wird auf dieser Seite ausdrücklich nicht als reguläres Sedierungsverfahren angeboten.
Lachgas kann helfen, Anspannung zu reduzieren und die Behandlung als angenehmer zu erleben.
Die Dosierung kann individuell angepasst werden. Nach Beendigung der Lachgasgabe wird Sauerstoff verabreicht, sodass die Wirkung vergleichsweise schnell wieder nachlässt.
Das Verfahren kann auch für kooperative Kinder geeignet sein.
Bei der intravenösen Sedierung wird ein Beruhigungsmittel über einen venösen Zugang verabreicht.
Die Wahrnehmung wird dabei deutlich reduziert, sodass unangenehme Eindrücke während des Eingriffs wesentlich weniger bewusst erlebt werden können.
Dabei handelt es sich nicht um eine Vollnarkose.
Wenn Ihre Angst mit einem bevorstehenden Eingriff zusammenhängt, kann es helfen, sich vorab genau über die Behandlung zu informieren.
Informationen zur Implantologie , zum Knochenaufbau oder zur 3D-Diagnostik mit DVT finden Sie auf den jeweiligen Behandlungsseiten.
In unserem Ratgeber erklären wir außerdem, was vor einem Zahnimplantat untersucht wird und warum eine sorgfältige Planung gerade vor chirurgischen Eingriffen wichtig ist.
Sie müssen Ihre Unsicherheit nicht verstecken. Sagen Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung, wenn ein Zahnarztbesuch für Sie besonders belastend ist. So können wir uns darauf einstellen und gemeinsam das passende Vorgehen besprechen.