Zahnimplantate können fehlende Zähne ersetzen und festen Zahnersatz ermöglichen. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Implantat selbst, sondern eine sorgfältige Diagnostik und eine Planung, die zu Ihrer individuellen Situation passt.
In der Potsdam Oralchirurgie planen wir Implantatbehandlungen auf Grundlage Ihrer Mundgesundheit, des vorhandenen Knochens, Ihrer allgemeinen Gesundheit und der späteren Versorgung.
Vor einer Implantation wird geprüft, welche Voraussetzungen für eine langfristig stabile Versorgung gegeben sind.
Dabei können notwendige Vorbehandlungen berücksichtigt werden, zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, eine Parodontitisbehandlung oder die Abstimmung mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt bei allgemeinmedizinischen Risikofaktoren.
Auch Rauchen, starkes Zähneknirschen oder Erkrankungen wie Diabetes mellitus können für die Planung eine Rolle spielen.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber: Was muss vor einem Zahnimplantat untersucht werden?
Für die Planung werden Röntgenbilder und bei Bedarf eine digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt.
Dadurch kann das vorhandene Knochenangebot genauer beurteilt und die Implantatposition im Voraus geplant werden. In geeigneten Fällen kann zusätzlich eine Bohrschablone eingesetzt werden.
Ziel ist eine nachvollziehbare Planung, bei der nicht nur die technische Position des Implantats, sondern auch die spätere Versorgung berücksichtigt wird.
Ist nicht ausreichend Kieferknochen vorhanden, kann je nach Ausgangssituation ein Knochenaufbau notwendig oder sinnvoll sein.
Dafür können körpereigener Knochen, Knochenersatzmaterialien und Membranen eingesetzt werden. Ob ein Aufbau gemeinsam mit der Implantation oder in einem vorbereitenden Schritt erfolgt, hängt vom individuellen Befund ab.
Mehr dazu: Implantate trotz wenig Knochen – welche Möglichkeiten gibt es?
Nach einem Zahnverlust wird häufig zunächst eine Heilungszeit von etwa acht bis zwölf Wochen eingehalten, bevor ein Zahnimplantat eingesetzt wird.
In geeigneten Fällen kann jedoch auch eine Sofortimplantation möglich sein. Ebenso gehören Implantationen mit Sofortversorgung zum Behandlungsspektrum der Praxis.
Ob eine sofortige Versorgung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Knochenangebot, der Stabilität des Implantats und der individuellen Ausgangssituation ab.
Implantate können einen einzelnen fehlenden Zahn ersetzen, mehrere Implantate können eine Brücke tragen oder bei umfangreicherem Zahnverlust Teil eines festen Versorgungskonzeptes sein.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Anzahl der fehlenden Zähne, dem Zustand der vorhandenen Zähne, dem Knochenangebot und der Mundgesundheit ab.
Mehr dazu erfahren Sie hier: Feste Zähne durch Implantate – welche Möglichkeiten gibt es?
Wie bei den eigenen Zähnen sind auch bei Implantaten eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen wichtig.
Entzündungen rund um Implantate sollten früh erkannt und behandelt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Periimplantitistherapie .
Die wichtigsten Antworten rund um Zahnimplantate, Planung, Knochenaufbau und Heilungszeit.
Ob ein Implantat möglich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem das vorhandene Knochenangebot, die Mundgesundheit und der allgemeine Gesundheitszustand. Deshalb erfolgt vor jeder Implantation eine individuelle Untersuchung.
Grundlage der Planung sind die klinische Untersuchung und Röntgenaufnahmen. Bei komplexeren Situationen kann zusätzlich eine digitale Volumentomographie (DVT) sinnvoll sein. So können Knochenangebot und Implantatposition genauer beurteilt werden.
Häufig wird zunächst eine Heilungsphase eingehalten. In geeigneten Fällen kann jedoch auch eine Sofortimplantation möglich sein. Welcher Zeitpunkt sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation und den anatomischen Voraussetzungen ab.
Nein. Ein Knochenaufbau ist nur dann notwendig, wenn das vorhandene Knochenangebot für eine stabile Implantation nicht ausreicht. Das lässt sich erst nach Untersuchung und Diagnostik sicher beurteilen.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei einer Implantation Risiken und Komplikationen auftreten. Dazu zählen beispielsweise Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder eine ausbleibende Einheilung. Eine sorgfältige Diagnostik und Planung soll diese Risiken möglichst gering halten.
Implantate können bei guten Voraussetzungen und entsprechender Pflege sehr lange erhalten bleiben. Wichtig sind eine gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und die frühzeitige Behandlung von Entzündungen rund um das Implantat.
In geeigneten Fällen ist eine Sofortimplantation möglich. Dafür müssen unter anderem die anatomischen Voraussetzungen, das Knochenangebot und eine ausreichende Stabilität des Implantats gegeben sein. Die Entscheidung wird individuell getroffen.
Eine Bohrschablone kann auf Grundlage der digitalen Planung angefertigt werden. Sie unterstützt dabei, die zuvor geplante Position des Implantats während des Eingriffs möglichst genau umzusetzen.
Ob ein Implantat möglich ist, ob ein Knochenaufbau notwendig wird oder ob eine Sofortversorgung infrage kommt, lässt sich erst nach einer sorgfältigen Untersuchung beurteilen.