Potsdam Oralchirurgie | Dr. med. dent. Zsusza Dudás

Keramikimplantate

Metallfreie Zahnimplantate aus Keramik

Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative zu klassischen Titanimplantaten.

Bei besonderem Wunsch und entsprechender Indikation kann ein Keramikimplantat als ästhetische und metallfreie Versorgung eingesetzt werden.

Keramikimplantat im Vergleich zur natürlichen Zahnwurzel
Metallfreie Alternative

Was zeichnet Keramikimplantate aus?

Keramikimplantate werden insbesondere dann eingesetzt, wenn eine metallfreie Versorgung gewünscht ist. Durch ihre helle Farbe können sie sich optisch harmonisch in das natürliche Zahnbild einfügen.

Metallfrei

Keramikimplantate bieten eine metallfreie Alternative zu klassischen Titanimplantaten.

Helle Farbe

Die weiße Keramik kann sich besonders harmonisch in den sichtbaren Zahnbereich einfügen.

Individuell abwägen

Ob Keramik im individuellen Fall geeignet ist, hängt von Befund, Knochenangebot und Versorgung ab.

Einsatzmöglichkeiten

Vom einzelnen Zahn bis zur Brückenversorgung

Keramikimplantate können – abhängig von der individuellen Situation – für unterschiedliche Formen implantatgetragenen Zahnersatzes eingesetzt werden.

Einzelzahnversorgung mit Keramikimplantat
Einzelzahnversorgung
Festsitzende Brückenversorgung mit Keramikimplantaten
Festsitzende Brückenversorgung
Lückensituation mit zwei Keramikimplantaten und Brücke
Versorgung einer größeren Zahnlücke
Bewährter Standard

Titanimplantate

Titanimplantate sind seit vielen Jahren etabliert und gehören zu den klassischen Implantatlösungen.

Mehr über Aufbau, Einheilung und Versorgung erfahren Sie auf unserer Seite Zahnimplantate .

Metallfreie Alternative

Keramikimplantate

Keramikimplantate können insbesondere dann infrage kommen, wenn eine metallfreie Versorgung gewünscht wird oder besondere Materialaspekte berücksichtigt werden sollen.

Welche Variante geeignet ist, sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Implantatplanung entschieden werden.

Behandlungsablauf

Schritt für Schritt zum Keramikimplantat

01

Eröffnung des Kieferkamms

Der Bereich des späteren Implantats wird chirurgisch freigelegt.

02

Pilotbohrung

Der Implantatbereich wird für die spätere Implantatposition vorbereitet.

03

Einheilungszeit

Das Keramikimplantat erhält Zeit, stabil in den Kieferknochen einzuheilen.

04

Freilegung

Nach der Einheilphase wird das Implantat für die weitere Versorgung freigelegt.

05

Versorgung mit der Krone

Abschließend erfolgt die prothetische Versorgung mit dem sichtbaren Zahnersatz.

Behandlungsablauf

Vier Schritte zum Keramikimplantat

Die Grafik zeigt den Behandlungsablauf vom vorbereiteten Implantatbett über das Einsetzen und die Einheilung bis zur Versorgung mit der Krone.

Vier Schritte zum Keramikimplantat – Vorbereitung, Einsetzen, Einheilung und Versorgung mit Krone
Individuelle Planung

Keramik oder Titan ist keine isolierte Materialentscheidung

Vor einer Implantation müssen Knochenangebot, Mundgesundheit, geplante Versorgung und mögliche Risikofaktoren berücksichtigt werden.

Mehr über die notwendige Voruntersuchung erfahren Sie in unserem Ratgeber „Was muss vor einem Zahnimplantat untersucht werden?“ .

Falls nicht ausreichend Knochen vorhanden ist, finden Sie weitere Informationen unter Knochenaufbau .

Häufige Fragen

Fragen zu Keramikimplantaten

Kurz und verständlich beantwortet – damit Sie die Besonderheiten von Keramikimplantaten besser einschätzen können.

Ein Keramikimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus einem metallfreien Material. Es dient – wie ein klassisches Implantat – als stabile Basis für Zahnersatz.

Keramikimplantate sind metallfrei und zeichnen sich durch ihre helle Farbe aus. Dadurch können sie sich besonders harmonisch in das natürliche Zahnbild einfügen.

Keramikimplantate bieten ebenfalls eine hohe Stabilität. Ob sie im individuellen Fall geeignet sind, hängt jedoch von der jeweiligen Ausgangssituation, dem Knochenangebot und der geplanten Versorgung ab.

Keramikimplantate kommen insbesondere für Patientinnen und Patienten infrage, die eine metallfreie Versorgung wünschen. Ob Keramik im konkreten Fall sinnvoll ist, wird nach Untersuchung und individueller Planung entschieden.

Unverträglichkeiten sind selten, können jedoch in Einzelfällen eine Rolle spielen. Bei entsprechenden Bedenken besprechen wir mit Ihnen mögliche Alternativen und prüfen, ob ein Keramikimplantat für Ihre Situation infrage kommt.

Metallfreie Implantatlösung

Ist ein Keramikimplantat für Sie geeignet?

Ob Keramik oder Titan die passende Lösung ist, hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation, dem Knochenangebot und der geplanten Versorgung ab.