Die Entfernung von Weisheitszähnen gehört zu den häufigsten Eingriffen
in der Oralchirurgie. Gleichzeitig bestehen bei vielen Patientinnen und
Patienten Unsicherheiten:
Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden?
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Wie lange dauert die Heilung?
Durch moderne Verfahren, sorgfältige Planung und schonende chirurgische
Techniken lässt sich die Behandlung heute
gut vorhersagen und möglichst angenehm durchführen.
In unserer Praxis Potsdam Oralchirurgie nehmen wir uns Zeit,
den Ablauf verständlich zu erklären und individuell auf Ihre Situation
einzugehen
.
Wir behandeln Patientinnen und Patienten ab 16 Jahren. Bei Minderjährigen bitten wir um Begleitung durch einen Erziehungsberechtigten.
Nicht jeder Weisheitszahn muss automatisch entfernt werden. Häufig wird ein Eingriff dann empfohlen, wenn:
Zur genauen Beurteilung wird häufig eine
digitale 3D-Diagnostik (DVT) eingesetzt.
Mehr zur modernen Diagnostik erfahren Sie hier:
Digitale Volumentomographie (DVT)
Kurz und verständlich beantwortet – damit Sie die Entfernung von Weisheitszähnen, den Ablauf, mögliche Beschwerden und die Heilung besser einschätzen können.
Weisheitszähne müssen entfernt werden, wenn sie Schmerzen verursachen, Entzündungen auslösen, schief wachsen oder nicht genügend Platz im Kiefer vorhanden ist. Auch zum Schutz benachbarter Zähne kann eine Entfernung sinnvoll sein.
Während der Weisheitszahn-OP ist der Eingriff durch die örtliche Betäubung in der Regel schmerzfrei. Nach der Behandlung können leichte bis mäßige Beschwerden auftreten, die meist gut behandelbar sind.
Wie lange eine Weisheitszahn-OP dauert, hängt von der Lage der Zähne ab. In vielen Fällen dauert der Eingriff pro Zahn nur wenige Minuten, bei schwierigerer Lage kann die Behandlung entsprechend länger dauern.
Die erste Heilungsphase nach einer Weisheitszahn-Entfernung dauert meist einige Tage. Bis das Gewebe vollständig abgeheilt ist, können jedoch mehrere Wochen vergehen. Die genaue Dauer hängt vom Umfang des Eingriffs und der individuellen Situation ab.
Nach dem Ziehen der Weisheitszähne sind Schonung, Kühlung und eine gute Mundhygiene wichtig. Körperliche Anstrengung, Rauchen, Alkohol und sehr harte Speisen sollten in den ersten Tagen möglichst vermieden werden.
Ja, PRF kann die natürliche Wundheilung nach einer Weisheitszahn-OP biologisch unterstützen. Dabei wird aus Eigenblut ein körpereigenes Konzentrat gewonnen, das in die Wunde eingebracht werden kann. Die Anwendung wird individuell besprochen und ist eine zusätzliche medizinische Leistung.
PRF kann besonders bei umfangreicheren Eingriffen, mehreren Weisheitszähnen oder bei dem Wunsch nach einer möglichst angenehmen Heilungsphase sinnvoll sein. Ob die Anwendung empfohlen wird, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Die Fäden werden nach einer Weisheitszahn-OP in der Regel nach sieben bis zehn Tagen entfernt. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach dem Heilungsverlauf und wird bei der Nachkontrolle überprüft.
Wann man nach einer Weisheitszahn-OP wieder arbeiten kann, hängt vom Umfang des Eingriffs und vom persönlichen Befinden ab. Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich nach wenigen Tagen wieder belastbar, planen aber vorsichtshalber etwas Ruhe ein.
Ja, eine digitale Volumentomographie kann vor einer Weisheitszahn-OP sinnvoll sein, wenn die genaue Lage der Zähne und ihre Nähe zu wichtigen anatomischen Strukturen präzise beurteilt werden sollen. So lässt sich der Eingriff noch sicherer planen.
Autorin des Beitrags
Dr. med. dent. Zsuzsa Dudás ist Fachzahnärztin für Oralchirurgie in Potsdam. Ihr Schwerpunkt liegt auf Implantologie, Knochenaufbauverfahren und operativer Zahnerhaltung. In der Praxis Potsdam Oralchirurgie behandelt sie chirurgische Fragestellungen mit moderner Diagnostik, darunter digitale 3D-Bildgebung (DVT), und legt besonderen Wert auf eine ruhige, verständliche Beratung. Ziel ist eine langfristig stabile und funktionelle Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten.